Kurzvita

  

Die Filmemacherin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin Dominique de Rivaz lebt und arbeitet
in der Schweiz und in Deutschland. Nach Abschluss ihres Studiums der Literatur- und
Geschichtswissenschaften an der Universität Fribourg (Schweiz) lernt sie Russisch und wirkt
bei Dreharbeiten in Russland, in der Ukraine, in Tadschikistan und in Estland mit.

Sie arbeitet als Regieassistentin verschiedener Regisseure, darunter Alain Tanner und
Bakhtyar Kudoynazarov, sowie für das Internationale Filmfestival Fribourg (Filme aus Asien,
Afrika und Lateinamerika), das einen nachhaltigen Einfluss auf ihre ästhetischen
Entscheidungen hat.

Nach zwei hochgelobten Kurzfilmen, Aélia und Le jour du bain (Der Badetag), dreht sie
mehrere Dokumentarfilme. 2004 folgt ihr erster Spielfilm Mein Name ist Bach (Jagged Harmonies),
der den Schweizer Filmpreis für den besten Spielfilm erhält und als Beitrag der Schweiz für die
Oscarnominierungen 2004 „Bester ausländischer Film“ ausgewählt wird.

Ihr zweiter Spielfilm Luftbusiness wird mit dem Schweizer Filmpreis 2009 für den besten
männlichen Darsteller ausgezeichnet. Im März 2009 erhält Dominique de Rivaz für ihren
ersten Roman Douchinka (Editions de l’Aire) den Schillerförderpreis.